Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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renmeiſter hielt. In den Staͤdten uͤberließen ſie den Kriegern das Innere der Wohnungen, und lagerten ſich, wie die Lazzaronis in Neapel und die Bettler in Spanien, auf die Thuͤr⸗ Schwellen und Straßen, denn ſie lebten nur unter dem Obdach des Himmels und verloren das fuͤr ſie Zutraͤglichſte nie aus dem Augen. Bald zerſtreuten ſie ſich in die Häuſer und Gaſſen, um einiges Allmoſen von den bedraͤngten Ein⸗ wohnern zu erbetteln, und ihnen aus den Haͤn⸗ den und Geſichtszuͤgen wahrzuſagen, eine Kunſt, die ſie allein zu beſitzen vorgaben. Nie waren ſie ſelbſt unter einander durch das Band der Ge⸗ ſellſchaft verbunden, ſie verheiratheten ſich nie, ſondern lebten in einer wilden und frechen Un⸗ gebundenheit. Selten kannten die Kinder ihre Muͤtter, am wenigſten ja faſt nie ihre Vaͤter, denn ſie wurden als ein Gemeingut betrach⸗ tet, und mußten ſich fruͤh auf ihre eigne Hand zu ernaͤhren ſuchen, oder zum Unterhalt der Feldkuͤche beitragen. Oft gab es unter ihren

Dirnen jugendliche Schoͤnheiten, welche wohl

die dichteriſchen Ideen der Prezioſen haͤtten rechte

fertigen koͤnnen; mauriſche und orientaliſche Au⸗

genflammen und Geſichtsbildungen beurkun⸗ deten ihre Abkunft, auch hatten ſich mehrere