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aberglaͤubiſche Ceremonien, wenn ſie geſaͤttigt an der Flamme lagen, weil ſie ſich ſelbſt ein⸗ bildeten, große und maͤchtige Magier zu ſeyn, da ſie doch bloß die Geſtirne des Himmels nach ihrem Stand beobachtet, und die Kraͤfte der Pflanzen erforſcht, oder oberflaͤchliche chemiſche Kenntniſſe erworben hatten, wozu ihnen ihre Lebensweiſe iin beſten Gelegenheit gab. Auf dieſen Zuͤgen uͤberfielen ſie oft einſame Wande⸗ rer, und beraubten ſie, ohne gerade blutduͤrſtig
zu ſeyn, blos ihrer Habe. Junge Maͤdchen und
ſchoͤne Kinder waren beſonders das Ziel ihrer Raubſucht, je nachdem ſie aus ihrem Beſitz Vor⸗ theil zu ziehen hofften; an ihren Guͤrteln hing ſtets, neben einem großen Meſſer, eine gigantiſche Scheexe, denn wenn ſie nichts Beſſers zu thun hatten, ſchoren ſie die Maulthiere, Eſel und Hunde des Heers, und oft erzeigten ſie mit demſelben Inſtrument, und mit gleicher Gewand⸗ heit ihren Fuͤhrern, ja ſelbſt den Kriegern die Gefaͤlligkeit, ihnen Haupt und Bart gehoͤrig zu
verſchneiden; ſie wußten ſich dem Heere auf alle
erſinnliche Weiſe, durch die niedrigſten Dienſt⸗ leiſtungen unentbehrlich zu machen, und man
bediente ſich ihrer oft ſogar aus Furcht vor ih⸗
rren Zaubereien, da man ſie fuͤr gewaltige He⸗
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