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— 7— Weſen ſeine Kinder; und kein Haar falle von ihren Haͤuptern, ohne daß der Herr es wiſſe.“ Frau Elsbeth vergoß zwar manche ſtille ſchmerz⸗ liche Thraͤne, aber ſie verglich ſich, denn da⸗ mals war das Leſen der heiligen Buͤcher die groͤßte Weisheit und der heiligſte Genuß⸗ mit der Mutter der Maccabaͤer, ſah in ihrem Elias ſchon den ſiegreichen Juden Maccabaͤus, und erwog, daß ſie immer noch weriger opfern wür⸗ de, als die Heldenmutter Iſraels. Gott hatte ihr auch noch einen ſuͤßen Troſt gegeben an Editha, ihrer kleinen Tochter. Die blieb bei ihr, das wußte ſie, und ihr ſuͤßeſtes Ge⸗ ſchaͤft, ihr ſanfteſter Troſt war es, in des hol⸗ den Kindes zarte Seele, ihren Glauben, ihre Liebe, ihr Thun und Walten zu verpflanzen⸗ Vollkommen entſprach das Maͤdchen ihren lie⸗ bevollen Bemuͤhungen, und war bereits wie die ſchoͤnſte Alpenroſe aufgebluͤht, als eine Suͤnd⸗ fluth von Truͤbſal uͤber dieſe ruhige Wohnung hereinſtuͤrzte. 8 Elias war bereits 1620. in der Schlacht bei Prag, am weißen Berg nter den— theidigern ſeines ungluͤckliche andesherrn, Koͤ⸗
nig Friedrichs von Boͤhmen, gefallen, dem er als treuer Pfaͤlzer Blut und Leben geweiht
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