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Dreißig Jahre waren dem guten Paar in einer Gott gefaͤlligen Ehe dahin geſchwunden, der Welt verborgen und gluͤcklich. Die Stuͤrme der eregten Zeit, tobten ſchadlos an ihrem ſtil⸗ len, geſeegneten Erdwinkel voruͤber, und die weit entfernten Nachbarn, mit denen ſie in Be⸗ ziehung kamen, ehrten und achteten ſie oft als bewaͤhrte Freunde in jeder Noth; ihr Einkom⸗ men vermehrte ſich durch ihren Fleiß, und ge⸗ ringen Bedarf, und drei ruͤſtige Knaben, die ſie treulich und zu allem Guten erzogen, mach⸗ ten ihre Freude, ihr Gluͤck.
Allein die Plage ſaͤumte doch endlich nicht laͤnger, ſich auch ihrer Huͤtte zu nahen, ihre haͤusliche Ruhe zu erſchuͤttern; der Geiſt der kriegeriſchen Zeit griff in die Gemuͤther der wa⸗ ckern Juͤnglinge, und einer nach dem andern zog hin, ſich freiwillig unter die Fahnen des Vaterlandes zu ſtellen, das Vertheidiger des neuen Glaubens in Schaaren aufbrachte. An⸗ dreas war ſelbſt viel zu eifrig fuͤr dieſen, um ſie von dem abzuhalten, was ſie fuͤr Recht und Pflicht erkannten; auch wollte er den freien
Willen der Jugendkraft nicht beſchraͤnken.
„Verſchiedne, und oft ſeltſam verſchlungene Wege(meinte er) berufe und fuͤhre ein hoͤchſtes
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