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ſtellungen machte, daß er ſich fuͤr Valedia's Freilaſſung endlich zu verwenden verſprach.
Da Fernando das jetzt Erlebte reiflich uͤber— legt hatte, drang er immer mehr in Antonio, ihm zu erklaͤren, ob er in Valedia verliebt ſey, und bekam zur Antwort:„Nur zu gut weiß ich, daß ich meine Couſine ungluͤcklich gemacht habe. Ihre Guͤte, mit welcher ſie ein ſo gefaͤhrliches Unternehmen fuͤr mich wagte, erweckten meine Be⸗ wunderung; obwohl es mißlang, nehmen doch ihre Leiden, die ſie meiner wegen auszuſtehen hatte, meine ganze Dankbarkeit in Anſpruch. Wir beide ſind in unſerer erſten Liebe ungluͤcklich geweſen. Fernando wurde mit ihr auf meines Vaters Landhaus erzogen, frei hat ſie mir ihre Liebe fuͤr ihn geſtanden; leider! iſt er aber nun mit Seli— ma verehelicht. Auch fuͤr mich iſt Almira verlo⸗ ren, ich weiß daher keine andere Dame in Ma⸗ dr id, mit welcher ich mich williger verbinden wuͤr⸗ de, als mit Valedia, da Zeit und Gewohnheit jene wechſelſeitige Zuneigung der Liebe gewiß erzeu⸗ gen werden.
Kaum wußte Denia Antonio's Gedanken, ſo machte er von all' jenem Einfluſſe Gebrauch, den ſeine Freunde bei Hofe hatten, um Valedia' s
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