Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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les anzuwenden, wodurch er ſie ihrem Mißgeſchicke entreißen konnte.

Eben ſo ungeduldig war Fernando jetzt, die Ueberreſte des Grafen Ferendez zu beerdigen. Da nun Albert Virginien nicht gerne verließ, ſo reiſte er denn mit Almanſorn und den zwei Frauen, nebſt Selima und Almirens Leiche nach dem Schloſſe Montillo.

In Kurzem nahm er auch foͤrmlichen Beſitz von dieſem Schloſſe und wies den beiden Frauen nach ihrer eigenen Wahl verſchiedene Zimmer an, ſammelte endlich Ferendez's Gebeine und feierte die Exequien dieſes doppelten Begraͤbniſſes mit un⸗ erhoͤrter Pracht. Almirens Sarg ward in den Gewoͤlben unter dem Schloſſe ebenfalls beigeſetzt, und unmoͤglich konnte ſich Fernando jetzt eines leiſen Schauers erwehren, als er ſich wieder in jenen beſtaubten Gemaͤchern ſah, wohin er einſt dem ver⸗ meinten Geiſte jenes Mannes gefolgt war, deſſen Aſche ſich nun hier befand, waͤhrend man fuͤr ſeine Seele ſowohl in der Schloßkapelle als in der Cha⸗ thedralkirche zu Granada Meſſen las. Auch der oͤſtliche Schloßfluͤgel ward wieder geoͤffnet, lange Zeit erforderte es aber, bis ihn die Diener ohne Furcht zu betreten wagten.

Ploͤtzlich war jetzt auch der Zeitpunkt herange⸗