uͤbernataͤrlichen ja nicht, hoͤl wäͤhrend Du Hich nicht, daß ſobald ich ent⸗ eines gewalt⸗
einer Stim⸗ Huͤttelten, er⸗ e, mit mir zu einem Augen⸗ Warſt Du den Blitz in nicht in Feuet dem wagſt 1“ wir jett die Alerhchſttn der Ihr, A- dur durch die⸗
zumal meinet
) ſtrengung 3
und ſchlie
geiſtes, der die Gebirge zittern macht, und die Tiefen des Meeres aufzuruͤhren vermag, beſchwoͤre ich Dich, Du Freund der Finſterniß und des Be⸗ truges! von hier zu fliehen!“—
„Kaum hatte ich dieſe nachdrucksvollen Worte ausgeſprochen, als ein fuͤrchterlicher Donnerſchlag die Waͤlder erſchuͤtterte, und die Erde unter mei⸗ nen Fuͤßen bebte, waͤhrend die Wellen des Fluſſes hoch empor rauſchten, die knarrenden Baͤume aber bei den Wurzeln zu borſten ſchienen.“
„Verſchwunden war die Geſtalt des Erzfeindes. Laut und unaufhoͤrlich ziſchend lag eine ſcheußliche
mit ſchwarzen Schuppen bedeckte Schlange von un⸗
geheurer Laͤnge aber zu meinen Fuͤßen, welche endlich eiligſt entfloh, und mich ſo verſchuͤchterte, daß ich beſinnungslos zu Boden ſank.“
„Als ich zu mir ſelbſt kam, war es mein einziger Gedanke, mein feſter Entſchluß, mich in der Hoffnung meines zukuͤnftigen Heiles den Ge⸗ richten ſelbſt zu uͤbergeben. Augenblicklich eilte ich nun nach Madrid und uͤbergab mich Eurer Ge⸗ walt, heilige Vaͤter!— Da Ihr meine Geſchichte nun wiſſet, ſo bleibt mir nichts mehr zu erwaͤh⸗ nen uͤbrig, als um eine milde gnaͤdige Strafe zu flehen.“—
Mit ſchwacher Stimme und leichenblaſſer Miene II. Theil. 20


