Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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mit der heftigſten Eile nach dem innerſten ſeiner Zimmer zog.

Erſt nach einer langen Pauſe, in der er wild umher blickte und Antonio die Thuͤre verſchloß, warf ſich Denia auf einen Stuhl und ſchrie wie raſend:Bedauere mich, Antoniol bedauere mich als den elendeſten, ungluͤcklichſten Menſchen auf der Welt, und zwar aus Urſachen, die mich eben ſo gluͤcklich haͤtten machen koͤnnen. Leider! habe ich meine eigenen Hoffnungen vernichtet, und mein guͤnſtiges Schickſal, mit dem mich der Him⸗ mel ſo gnaͤdig ſegnete, vielleicht auf immer zerſtoͤrt. O Himmel! ſchrie er aufſpringendtoll moͤchte ich werden, meine eigenen Haͤnde habe ich in Virginiens Blut getaucht, vielleicht holt ſie in dieſem Augenblicke den letzten Athemzug! Gott im Himmel! warum muß ich noch leben! ſchrie er jetzt abermals mit Thraͤnen in den Au⸗ genwarum mußten meine Haͤnde das groͤßte Meiſterſtuͤck, das die Natur hervorbrachte, ver⸗ nichten?!

Faſſe Dich doch um des Himmels willen, verſetzte de los Velos, als der Marquis endlich einhielt.Was ſoll ich von Deinen un⸗

zuſammenhaͤngenden unverſtaͤndlichen Worten den⸗ ken?