Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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alle Anſtalten zur Aufnahme in das Kloſter auf das Thaͤtigſte betrieb, benachrichtigte er ſeinen Freund Denia von ſeinem neuen, und wie er glaubte, unfehlbaren Anſchlag.

Obwohl Valedia's ploͤtzlicher Entſchluß ihre Verwandten uͤberraſchte, ſo ſchoben ſie ihn doch faſt durchgaͤngig auf einige laͤngſt bemerkte melan⸗ choliſche Anfaͤlle, die aus jenen fehlgeſchlagenen Hoffnungen ihrer Jugend entſtanden. Mit Freude ſchloß ſie die Aebtiſſin in ihre Arme, die ſich durch jene Auszeichnung, die ihrem Kloſter durch die Aufnahme eines Frauenzimmers aus einer der erſten Familien Spaniens zu Theil wurde, nicht we⸗ nig geehrt fuͤhlte. Mit dem feinſten Benehmen wußte ſie ſich auch Almirens Vertrauen ſchnell genug zu erwerben, bald konnte ſich Antonio aber mit dem, durch Valedia gluͤcklich eingelei teten Briefwechſel nicht mehr begnuͤgen und bat Almiren ſo dringend als moͤglich, daß ſie ihm nach zwei Tagen am Rande des Kloſtergartens eine Zuſammenkunft gewaͤhren moͤchte, um ſie von der Reinheit und Aufrichtigkeit ſeiner Abſichten perſoͤnlich uͤberzeugen zu koͤnnen.

Obſchon ſich Almira nur mit Furcht und wi⸗ derſtrebendem Herzen zu dieſem heimlichen Unter nehmen verſtehen wollte, ſo bedachte ſie doch, daß