Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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mich

Na Dan

Wahrheit ſprach. Fernando iſt doch nicht Euer Geliebter?

Und warum nicht? entgegnete Valedia. Was kann es bei der gegenwaͤrtigen Lage der Dinge ſchaden, wenn ich Euch ein Geheimniß mittheile, das ich lange genug verborgen hielt. Doch ſagt mir nun, Vetter, ob ich Eure erwaͤhlte

Dame kenne?

Sicher nicht, und werdet ſie leider auch nicht kennen lernen, rief Antonio,da ſie ſo⸗ wohl fuͤr mich als fuͤr die Welt hinter den Mau ern eines Kloſters begraben wurde.

Unter tauſend Seufzern erzaͤhlte ihr der Mar quis jetzt Almirens Schickfale, kaum hatte er aber geendet, ſo fragte ſie mit ſelbſt zufriedenem Laͤcheln:Was gebt Ihr mir, wenn ich Euch Zutritt in das Kloſter verſchaffe? Ja, noch mehr, wenn ich Almiren ſelbſt Euren Armen uͤber⸗ liefere?

Was Ihr nur immer wuͤnſcht, ſchrie Antonto freudig uͤberraſcht.Zugleich will ich aber auch erkennen, daß die Erfindſamkeit Eures Geſchlechts die geruͤhmte Klugheit und Schlauheit des unſrigen weit uͤbertrifft.

Was uns auch ohne Eure Erkenntniß die ganze Welt zugeſteht, lachte Valedia.Lei⸗

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