Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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jedem Tage wurde er von der Ausfuͤhrbarkeit ſei⸗ nes Entwurfes immer mehr uͤberzeugt, bis endlich der Zeitpunkt heran kam, wo er den Moͤnch erwar⸗ tete.

Leider ſchwand ihm aber auch dieſe Hoffnung! Mit der fuͤrchterlichſten Beſtimmtheit brachte er ihm abſchlaͤgige Antwort, indem er die unverletzbare Heiligkeit ſeiner Amtspflichten vorſchuͤtzte. Nichts blieb ihm daher uͤbrig, als auf neue Arten des Angriffes zu ſinnen, die ihn aber noch immer nicht zum Ziele fuͤhrten.

Durch den immerwaͤhrenden Wechſel zwiſchen ſuͤßen Hoffnungen und fehlgeſchlagenen Erwartun⸗ gen war Antonio bald ſo ſehr mit ſich ſelbſt be

ſchaͤftiget, daß er ſeinen Freund Denia gaͤnzlich

vernachlaͤßigte. Obſchon es ihm auffiel, daß er Madrid niemals beſuchte, fand er ſich doch nicht geneigt, ſeinen ununterbrochenen Aufenthalt auf dem Landhauſe am Tajo einer beſonderen Aufmerkſam⸗ keit zu wuͤrdigen. Stets hatte er neue Plaͤne zu

ſchmieden, und ſo gingen denn beinahe zwei Mo⸗

nate voruͤber, ohne daß er in ſeinen Unternehmun gen nur einen Schritt vorwaͤrts gekommen waͤre. Mit einem Male fiel es ihm ein, den Marquis de Deniga zu beſuchen, und ihn zur Ruͤckkehr zu

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