Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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ap⸗

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quis. Nichts bleibt mir daher in meiner jetzigen Lage zu thun uͤbrig, als den Willen meines laͤngſt verſtorbenen Vaters zu befolgen. Ich will mich jedoch bei einer nochmaligen Zuſammenkunft mit je⸗ nem Unerklaͤrbaren in Zukunft handgreiflich uͤber⸗ zeugen, ob es ein Geiſt oder ein Menſch iſt, mit dem ich zu thun habe.

Nathe mir doch um des Himmels willen, entgegnete Antoniowenn Du Madrid durch⸗ aus nun verlaſſen willſt, auf welche Art ich Al⸗ mira aus dem Kloſter rette; o wie gerne moͤchte ich Padilla's Entwuͤrfen durch Vereinigung ih⸗ res Schickſales mit dem Meinigen Trotz bieten koͤnnen.

Erſt nach manchem reeiflich uͤberlene Gedanken rieth ihm Denia einen der Moͤnche, die im Klo⸗ ſter Zutritt haͤtten, zu beſtechen, zugleich aber, da Don Padilla in zwei Tagen nach ſeinem Schloſſe zuruͤckkehren werde, ſo vorſichtig als mög⸗ lich zu ſeyn, daß jener vor ſeiner Abreiſe nichts von ihren Anſchlaͤgen entdecke. Leider war Anto⸗ nio aber zu ungeduldig, um Padilla's Abreiſe zu erwarten. Noch an demſelben Tage erſchien er vor dem Sprachgitter, um mit Almiren zu reden. Alle ſeine Hoͤflichkeit, ſammt dem einſchmeichelndſten

Benehmen konnte das Herz der gefuͤhlloſen Oberin