Teil eines Werkes 
1. Th. (1863)
Entstehung
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47 3 7 entſcheidenden Vertheidigung. Das geſchah beſonders in Frankreich mehrmals, wenn ſie als Deutſche protegirt wurde. Das Protegiren verträgt unſere Cäcilie nicht, ebenſo wenig, wenn man ihr bemerklich macht, man ſchone ſie als Frau. Sie hat den heftigſten Widerwillen gegen das Intereſſantſein durch weibliche Schwäche, das geht bis zur Intoleranz. Schwache Nerven z. B. verachtet ſie förmlich. Die einzige Geduld, die ſie ausübt, zeigt ſie gegen das Alter und gegen die Kindheit. Mit ihren Brüdern, wahren kleinen Milch⸗ und Breibuben, die mit jedem Schnitt im Finger und mit jeder Beule am Kopfe heulend zur Mama ge⸗ laufen kommen, hat ſie, ſo lange ſie klein waren, dieſe Geduld bis zu einem unſäglichen Grade gehabt, aber „ſobald ſie es verſtanden,“ ſollten ſie nun Teufelstrotzer werden, wie Cäcilie dare-devils überſetzt. Die Jungen blieben Mutterſöhnchen und Cäeilie ſchüttelte ſie ſich ab wie Raupen oder Käfer.„Ich kann Nichts mehr mit ihnen anfangen,“ war ihre unvermeidliche Antwort auf alle Zumuthungen der Mutter, die lieben Knaben zu beaufſichtigen, zu amüſiren, in Ordnung zu ſchmeicheln. Daraus entſtand die Entfremdung zwiſchen Cäcilien und der Mutter, welche elegant, formell und exeluſiv iſt, und— wirkliche oder geträumte ſchwache Nerven hat, pflegt und verwendet. Sie warf der Tochter Man⸗ gel an Geſchwiſterliebe, an Kindesliebe, an Weiblichkeit,