Teil eines Werkes 
1. Th. (1863)
Entstehung
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der einen Poeſieblume, die wohl die Pflanze jedes Lebens trägt. Genug, als ihm und ſeinem Bruder zu gleichen Theilen ein anſtändiges Vermögen von einem vergeſſe⸗ nen Verwandten zufiel, der aus Schweden nach der Union gegangen war, faßte er den Entſchluß ſich am Rhein anzukaufen, anzubauen, kurz, anzuſiedeln. Es ſind das jetzt zwölf Jahre her, ebenſo viele zählte damals Cäcilie, die kleine Blonde kam mit derſelben Ruhe, die ſie jetzt charakteriſirt, aus Pommern an den Rhein. Sie hatte Meerdünen gekannt, ſie lernte Strom⸗ ufer kennen, ſie verließ ein Getreideland für ein Wein⸗ land, das war Alles. Sie wunderte ſich nicht und be⸗ wunderte nicht, aber ſie betrachtete höchſt genau und war zufrieden.„Es iſt hier ſchöner,“ ſagte ſie, nachdem ſie den ganzen Rheinlauf geſehen hatte, aber auch nicht eher, nicht bevor ſie in Köln aus dem Dome kam. Herr von Platen kam nämlich rheinab. Ich kannte die Familie von früher her, erwartete ſie in Mainz, ſo konnte ich mich denn an Cäciliens unendlicher Kaltblütigkeit beluſti⸗ gen. Sie ſchien ſich das take it wolly von Marryats Faith⸗ ful zum Motto genommen zu haben und nicht nur für damals, ein für alle Mal. Ich ſoll ſie noch enthuſias⸗ mirt, noch erregt ſehen. Wohlverſtanden, durch Aeußer⸗ liches. Im Geſpräch, wo es Meinungen gibt, flammt ſie auf, aber auch nur im Augenblick einer letzten