Teil eines Werkes 
1. Th. (1863)
Entstehung
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V

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„Wenn es unvermeidlich iſt, warum wird darüber geklagt?“

„Weil es nicht angenehm iſt. Nicht wahr, Wendelin iſt Ihr Verleger?“

„Das heißt, er hat mein Buch gedruckt.“

„Und Sie kennen ihn nicht perſönlich?“

„Bis jetzt noch nicht.“

„Nun, da wünſch' ich Ihnen Glück zu der Be⸗ kanntſchaft.“

„Warum? Iſt er ſo unangenehm 24

„Aller Verlegerhochmuth in Deutſchland gleichſam in einer Perſon verkörpert. Wie wird Ihnen das ge⸗ fallen?“

„Schlecht vermuthlich.“

„Ja, das denk' ich auch. Sie haben Georges Sand nicht aufgeſucht, als Sie in Paris waren?“

„Nein, erſtens war ſie nicht da, und zweitens würde ich es auch nicht gethan haben, ſelbſt wenn ſie dageweſen wäre.“

Frräulein Ellrich heftete ihre ſcharfen Augen erſtaunt ihre Nachbarin.„Mein Gott, ich dachte, Sie wären

auf freiſinnig!“ „In welchem Sinne?!“ fragte Cäcilie ziemlich froſtig. „Nun— in dem allgemeinen, großen Liebesſinne,“