Teil eines Werkes 
1. Th. (1863)
Entstehung
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„Ach, da wird mein neuer nicht Ihren Beifall ha⸗ ben,“ bemerkte Grunow.

Sie lächelte unmerklich, aber ſie fand das Sen⸗ ſitive an dieſer ſtarren und ſtarken Natur beſtätigt, wo⸗ von mehr als einmal erzählt worden war.„Ich meine die Romane, in denen das Dogmatiſche und Orthodoxe Zweck iſt,“ antwortete ſie leiſe berichtigend.„Wo es dramatiſcher oder plaſtiſcher Vorwurf iſt, da iſt's etwas Anderes. Aber z. B. die Wetherell— was für feine Blätter in ihren Büchern, und doch— es ſind eigent⸗ lich ebenſo viele Predigten in zwei Bänden.“

Sie war dabei aufgeſtanden und gab mit den Worten:„Ich ſehe Sie doch noch“ Grunow Abſchied nehmend die Hand, dann wandte ſie ſich zu Emma, dieſe hielt die Hand, die nun auch ihr geboten wurde, freund⸗ lich feſt und ſagte:„Wollen Sie nicht bei uns bleiben? Es ſind Einige zum Thee da. Wenn Sie nicht ver⸗ ſagt ſind.“

„Ich bin heute zum erſten Male hier und ganz fremd,“ antwortete Cäcilie. Sie ſprach das ohne alle Kläglichkeit aus, nur als einfache Thatſache. Grunow aber fielen die Worte auf:„Wie oft wird ſie noch zu ſagen haben:„ich bin ganz fremd?“ dachte er, dann machte er eine einladende Bewegung und ſprach freundlich:„ſo bleiben Sie bei uns.“