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bringſt, ſo klug klingt und ſo dumm iſt,“ ſagte Frau von Amſtetter und wollte eben eine Widerlegung dieſer „klugklingenden Dummheiten“ beginnen, da kamen auf der Landſtraße ein Paar junge Männer an dem Gitter vorüber, ſahen herein und grüßten äußerſt befliſſen, mit einer Art erkünſtelter Familiarität und mit der deutlichen Hoffnung eingeladen zu werden. Cäcilie begnügte ſich jedoch mit einem kühlen Neigen des Kopfes und die Beiden ſetzten ihren Spaziergang fort. Sie trugen graue Sommeranzüge von verblichener Eleganz, auch ihr Weſen hatte eine abgetragene Salongewandtheit, man ſah es, ſie waren nicht immer mit ſchlechten Handſchuhen und Stiefeln auf der Landſtraße ſpazieren gegangen, ſondern gewohnt geweſen zu reiten, oder in ihren Kutſchen ſpazierenzufahren. Es waren die Söhne einer herabgekommenen Baronsfamilie, welche in dem nächſten kleinen alten Rheinſtädtchen vegetirte. Noch mehr ſolcher zurückgezogener Ariſtokratie hatte ſich dort angeſiedelt, bildete eine förmliche Kolonie und zugleich den Umgang der Platens. Cäcilie ſagte, indem ſie beiden jungen Männern nachblickte:„gut, daß Papa nicht hier war, ſie wären ſonſt gleich hereingenöthigt worden und wir wären ſie den ganzen Abend nicht mehr losgeworden.“ Die Sonne ſenkte ſich nämlich ſchon, hing Strahlenſchleier vor die entfern⸗
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