Teil eines Werkes 
1. Th. (1863)
Entstehung
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5 Papa wird mich miſſen. Er muß ſich eben darein ſchicken.“

„Warum muß er?“

„Weil ich muß, was ich muß. Ich möchte nicht gern tragiſch werden, Erneſte, Du weißt, ich ſcheue mich vor Nichts ſo, als wenn ich aus meiner Ruhe komme und Reden halte. Du wirſt mich aber doch dahin bringen, wenn ich Dir erſt beweiſen muß, was ich weiß und was Du übrigens auch weißt. Wie oft haſt nicht gerade Du mir geſagt, daß ich in unſerm Hauſe und in meiner Familie nicht an meinem Platze ſei?“

„Kind, wer iſt denn an ſeinem Platz?“ fragte ſchwermüthig die ältere Frau.

„Geboren wird nur ſelten ein Menſchenweſen darauf, darum muß es ſich ihn ſuchen. Wir ſind nicht Pflanzen, die durch eigene Kraft nicht aus dem angebornen Boden heraus können. Die Freizügigkeit iſt ein Recht, welches von der Völkerwanderung her datirt. Ich nehm' es für mich in Anſpruch. Da ich eine andere geiſtige Luft ha⸗ ben muß, ſoll ich meinem Bedürfniß nach athmen, und da mein Haus nicht mit mir zieht, ſo zieh' ich aus dem Hauſe. Das iſt ſo einfach wie möglich, es lohnt ſich gar nicht erſt Worte darüber zu verlieren, beſonders ſo viele.“

„Es iſt ſchrecklich, daß Alles, was Du da vor⸗