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Marie von Sinclair / Aus d. Franz. übers. von L. F. Huber
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uer, ſeit ich ſie vor dir ausdruͤkte. Fernance, jezt bin ich wuͤrklich deine Freundinn. Er⸗ halte mir deine Freundſchaft; dieſes goͤttliche Gefuͤhl erhaͤlt und erwaͤrmt noch mein ermat⸗ ietes Lens. 1

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Ihre Stimnnſe ward ſchmächere Shns Aa⸗

gen en ſchloſſen ſt ſich einen Augenblik. Ihre Lip⸗

pen wurden bleich, und ich ahndete mein gan⸗ zes Ungluͤk. Sie ſuchte unſre zitternden Haͤn⸗ de, vereinigte ſie, unterſchied uns⸗ noch mit ihrem Blik, und ſagte mit gebrochner Stim⸗ me:Empfange den Schwur, daß ich nur noch eine ſanſte, friedliche Neigung ffuͤr dich empfinden will. Selbſt Hortenſe ſoll mir fort⸗ hin dich zu liehen erlauben koͤnnen. Meine geliebte Schweſter, Fernance, empfangt mei⸗ nen Schwur zur Lützen meiner Liebe.

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