Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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dem Richter naͤherte, um mit ihm zu ſprechen. Waͤh⸗ rend ein Menſch dem andern ſeine Verwunderung oder ſeine Zweifel zufluͤſterte, kehrte ein andrer ſchnell den Kopf um, zog die Stirn zuſammen, und ſagte mit vieler Weisheit in ſeinem Blick, daß er in ſeinem Herzen von der Unwahrheit uͤberzeugt waͤre, daß er laͤngſt etwas Aehnliches erwartet haͤtte, und Jedermann bezeigte ſympathetiſche Gefuͤhle des Erſtaunens, der Vorſicht oder der Genehmigung, durch erhobne Haͤnde, ſchnelles Schuͤtteln der Koͤpfe, und die Aeußerung floh in allen Richtungen umher.„Das uͤbertrifft Bana⸗ cher,“ ſagten einige, um ihre Verwunderung oder Be⸗ ſtuͤrzung an den Tag zu legen,—„ſtill,— das iſt nicht moͤglich,— ſeht ihn nur an,“ ſagten Andre, die ſich auf ihre phyſiognomiſchen Einſichten etwas zu Gute thaten.—„Wahrlich,“ ſagte der Leichtglaͤu⸗ bigſte und Beſtgeſinnte,„wahrlich, er iſt ſo haͤßlich, wie die Suͤnde; aber der iſt ſchoͤn, der ſchoͤn handelt; laßt uns das Ende abwarten.“ Hierauf nahm jeder wieder die Stelle ein, in die er gedraͤngt war. Haͤlſe und Koͤpfe wurden nun vorgeſtreckt, jeder Mund ſtand offen, Augen und Ohren waren geſpannt, der Athem wurde inne gehalten, um zu ſehn, zu hoͤren, und wo moͤglich, den wunderſamen Erfolg zu verſtehn, der nach ihren Berechnungen bald zur Ausſprache kom⸗ men mußte.

Alle Augen waren nun natürlich auf den Men⸗ ſchen gerichtet, der ſo unerwartet in Verhaft genom⸗ men und ſo ploͤtzlich des ſchrecklichen Verbrechens be⸗