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ſchuldigt wurde, fuͤr das ein Andrer hatte buͤßen ſol⸗ len. Er war von den Leuten des Vogtes umgeben, trug einen ſehr weiten Ueberrock, deſſen ſtehender Kra⸗ gen uͤber ſeine Ohren reichte, und mit einem Haken uͤber die untern Geſichtszuͤge befeſtigt war. Ein gro⸗ ßes ſchwarzes Pflaſter bedeckte eins ſeiner Augen, und ein ſchwarzſeidnes Halstuch war auf eine Seite des Geſichts geſchlagen, als ob es einen leidenden Theil verhuͤllte. Sein Hut war von ungewoͤhnlichem Um⸗ fang, und da er ihn waͤhrend des Kampfes eiligſt auf⸗ geſetzt hatte, ſo hing er ihm ſo tief uͤber die Augen, daß kaum ein einziger Geſichtszug ſichtbar war.
„Nehmt den Ueberrock vom Gefangnen ab,“ ſagte der Richter, und unterbrach ſein Geſpraͤch mit Herrn B. Seine Befehle wurden vollzogen, und die Griffe zweier großen Piſtolen, ohne die zu rechnen, die er auf Crohoore abgefeuert hatte, und fallen ließ, ſteckten von ſeinem Unterkleide hervor.
„Nehmt ſeinen Hut ab, und das Pflaſter und Halstuch von ſeinem Geſicht,“ fuhr der Richter fort, welches gleichfalls geſchah,— und die verbrecheri⸗ ſchen Zuͤge des wahren Moͤrders waren die unſers alten Bekannten, Rhia Doran.
Dies gab neue Gelegenheit zur uͤbermaͤßigſten Verwunderung, denn Doran war von den meiſten Ge⸗ genwaͤrtigen aus der Stadt und vom Lande gekannt, und nach einem neuen Geſumme bereiteten ſie ſich wiederum vor, eine vollſtaͤndige Auseinanderſetzung die⸗ ſer myſterioͤfen Sache zu hoͤren; aber ihre Neugierde


