Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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kenny, und es muß Euch auch bekannt ſeyn, daß die einzige Moͤglichkeit Gnade zu finden von einem aus⸗ fuͤhrlichen und unverzuͤglichen Bekenntniß abhaͤngt. Wenn Euch daher Euer Leben lieb iſt, ſo unterſteht Euch nicht mit mir zu ſpaßen. Von wem und wo empfingt Ihr das Silber, das jetzt vor mir liegt?“

„Den Kuckuk auch!“ Mit einem Schmatzen der Zunge an den Gaumen,„Alles, was Ihr wiſſen wollt, iſt blos, wo ich es gekriegt habe?“

„Das wird mir fuͤr jetzt genuͤgen.“

„Habt Ihr wohl je gehoͤrt, wie der Teufel den Moͤnch erwiſchte?— Gerade wo er ihn haben konnte; und das iſt meine Antwort auf Eure Frage; macht daraus, was Ihr koͤnnt.“

Herr B. gab aus zwei Urſachen auf, mit einem ſo widrigen Geſchoͤpf fernere Ruͤckſprache zu nehmen. Erſtlich, weil er nicht Geduld hatte ſeine Fragen fort⸗ zuſetzen, und zweitens, weil ſein Wagen nun ganz fertig war, und eine dringendere Pflicht ihn hinweg rief. Auch muß der Leſer ja nicht glauben, daß ſelbſt dieſe wichtige Unterſuchung vermoͤgend geweſen waͤre, Herrn B. laͤnger im Wirthshaus aufzuhalten, nachdem der Schmid ſeine Arbeit vollendet hatte. Und obgleich unſere Beſchreibung all dieſer Umſtaͤnde ungeachtet lang geworden iſt, ſo waren doch kaum mehr als zehn Minu⸗ ten verſtrichen ſeit der Ankunft des alten Bocchochs bis zum Ende der gerichtlichen Unterſuchung des Fleiſchers.

Herr B. ſteckte dann mit ſeinen eigenen Haͤnden ſchnell

den Haufen Silber in den Sack zuruͤck, legte ihn in