Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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worden, und den er aus der Stube geſchickt hatte, aus eigenem Antrieb wieder vor ihm erſchien.

Er hatte ſich noch nicht voͤllig von der Wirkung erholt, die Sheemuns Knuͤttel auf ihn hervorbrachte, und ſein Anzug, der vorhin ſchon beſudelt genug ge⸗ weſen, war durch den Schmutz des Bodens eben nicht reinlicher geworden, und ſeine Erſcheinung machte da⸗ her einen ſehr widrigen Eindruck. Auch fand Herr B., daß des Elenden Geſicht durchaus veraͤndert aus⸗ ſah. Als er es zuerſt erblickte, ſchien unverſchaͤmte Albernheit der herrſchende Charakterzug deſſelben; auch ſah er da ſehr dumm aus, welches vielleicht daher ruͤhrte, daß er die untere Kinnbacke gewiſſermaßen fallen ließ. Jetzt aber erſchien er obendrein mit einem finſtern Grimm, und Herr B. dachte, daß Mord aus ſeinen grauen dummen Augen blinzte, die mit ſtarken Augen⸗ braunen bedeckt, und dicht zuſammen gezogen waren, ſo daß ſie mit einer ſchwarzen Linie die Stirn gleich⸗ ſam durchkreuzten.

Herr B. ließ ihn vor das ſarke Licht des Fen⸗ ſters kommen, und ſah lang in dieſe Augen, aber der ſtarre Blick des Andern veraͤnderte ſich nicht.

„Wie kamt Ihr zu dieſen geſtohlenen Dingen?“ fragte er endlich in einem ſcharfen Tone.

„Donner und Blitz! Was wollt Ihr doch Alles wiſſen?“ war ſeine Antwort.

„Es ſollte Euch bekannt ſeyn, daß Euer Leben in dieſem Augenblick in den Haͤnden des Geſetes iſt; ich bin eine Magiſtratsperſon von der Grafſchaft Kil⸗