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werden. Als ſie endlich begriff, was man von ihr haben wollte, war ſie doch keineswegs willig den Schluͤſſel Jemand anzuvertrauen, ſondern ſie ſtand ſelbſt auf, den neuen Ankoͤmmling einzulaſſen, und als ſie endlich die Thuͤr erreicht hatte, wollte ſie durch⸗ aus ſolche nicht oͤffnen, bis diejenigen, die bereits im Beſitz waren, zwei Pfennige mehr niedergezahlt haͤtten. Ihre Forderung wurde genehmigt und befriedigt, ſo daß Chreeſtheena ohne fernere Verzoͤgerung dem Frem⸗ den den Eintritt geſtattete, ohne ihn einmal anzuſehn.
„O Ihr drei Schelme,“ ſagte Shaun, als er zu ſeinen alten Freunden kam,„ich wußte wohl wo ich Euch finden wuͤrde.“
„Und im Namen der heiligen Jungfrau, was konnte Euch verleiten zu dieſer Stunde der Nacht herum zu wandern?“ war die allgemeine Frage.
„Ich komme den ganzen Weg von Garrodhe Donohoo um Euch zu ſuchen.“
„Und was verlangt Garrodhe von uns?“
„Das ſollt Ihr hoͤren; Ihr muͤßt alle drei naͤch⸗ ſten Mittwoch Abend nach dem Jahrmarkt ſo ge⸗ ſchwind als moͤglich zu ihm gehn.“
„Sehr wohl, ich denke wir ſollten eine gute Ernte auf dem Jahrmarkt haben,“ ſagte Sheemun.
„Gott hat hinlaͤnglichen Vorrath,“ erwiederte Riſththarde. 3
„Seyd Ihr immer noch ſo blind, Padhre?“ fragte Shaun.
„Die traurige Finſterniß!— Ein armes ſtock⸗


