Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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„Shaun⸗law⸗Thcaun nennen mich die, die mich kennen,“ antwortete die Stimme, fuhr aber in ganz veraͤnderten Cadenzen fort:—„gute ſanfte Chriſten, ſehet mit mitleidigen Augen auf ein armes, verlaſſe⸗ nes Geſchoͤpf, das nicht den Gebrauch ſeiner Haͤnde hat, um eine Mahlzeit fuͤr ſich ſelbſt, fuͤr ſeine bett⸗ laͤgerige Mutter, und fuͤr ſeine vier kleinen Schwe⸗ ſtern und Bruͤder zu Hauſe zu erwerben.“

„Das iſt voͤllig genug,“ ſagte Sheemun,„warte ein wenig, du arme Seele, und du ſollſt im Namen Gottes herein kommen.“

„Moͤge er Euch mit Gnade auszeichnen, und ſeinen Segen ergießen uͤber Euch und die Eurigen,“ fuhr die Stimme fort, in dem gewoͤhnlichen Schluͤſſel ihres Berufes; aber ſie fuͤgte auf eine ungezwungene Weiſe hinzu:—„mach' geſchwind, Sheemun, denn ich bin kalt und hungrig.“

Aber nun entſtand eine kleine, unvorhergeſehne Schwierigkeit. Chreeſteena hatte, ihrer loͤblichen Ge⸗ wohnheit gemaͤß, die Thuͤr des Wirthshauſes verſchloſ⸗ ſen, aus Furcht, daß ihre Gaͤſte und die Bettdecken in der Nacht zuſammen verſchwinden moͤchten. Shee⸗ mun Croonawnee ging ſie zu rufen, aber als ſie ploͤtz⸗ lich aus ihrem Schlafe erweckt wurde, und einen ſchwarzen, uͤbel ausſehenden Kerl mit einem Nachtlicht bei ihrem Bette ſtehn ſah, ſchrie Chreeſteena mit aller Macht, und ihre blinde Mutter vermehrte das Geſchrei, denn da ſie nichts ſehn konnte, fuͤrchtete ſie Alles, und zwar tauſenderlei Dinge, zu ſchrecklich um erwaͤhnt zu