Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Finger, oder was von ihnen uͤbrig gelaſſen war, und der Zauber war nun vollendet, und die Nadeln hatten ihn an ſich.“

„Und gab er die Nadel dem Maͤdchen?“ fragte Andy.

„Nein, Andy, denn ſein Gewiſſen peinigte ihn; er ging zur Beichte, und warf die Nadel ins ſtroͤ⸗ mende Waſſer, und unterwarf ſich ſeiner Buße. Das Maͤdchen aber bemitleidete ihn ſehr, und aus Dankbarkeit, daß er ſie nicht auf unrechte Weiſe bezaubert hatte, erlaubte ſie ihm nach einiger Zeit es gehoͤrig zu thun, und Alles endigte auf eine chriſtliche Weiſe. Doch zu Dora Shea zuruͤckzukommen.

Der Bocchoch verbreitete den Zauber uͤber Dora, denn er ließ ihr eine der Nadeln, und ging ſeiner Wege. Er war ſeiner Sache nur allzugewiß, denn ſo unglaublich es Dir auch vorkommen mag, Andy, die arme Dora, der Stolz ihres Vaters, und die Be⸗ wundrung der ganzen Welt, folgte ihm nach in kurzer Zeit. Von jenem Tage an bis zu dieſem ließ der alte Shea, Piercens Vaters Vater, nie einen Bettler das Innere ſeines Hauſes ſehn. Er peitſchte ſogar⸗ Mehrere von ſeiner Thuͤre weg; aber beſonders hart war er bei einer gewiſſen Gelegenheit. An einem kalten, windigen Winterabend kam ein armes, zer⸗ lumptes Geſchoͤpf an ſeine Thuͤr, und bat um Gottes Willen um Unterſtuͤtzung. Sie hielt ein kleines Kind in ihren Armen, der Schnee fiel auf Beide, und ſie waren beinah nackend. Sie bat blos um einen Biſſen