Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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dafuͤr aufgelegt. Er ſah zwei ihrer alten runzlichten Frauen in der Mitte der Nacht nach einem einſamen Orte gehn, und ſie ſagten den ganzen Weg Worte, die er nicht verſtand; ſie klangen wie Gebete, aber nicht wie die, die ein Chriſt ſagen wuͤrde. Sie krochen auf ihren Haͤnden und Knieen, und ſuchten ein wenig Kraut, das ſie mit unzubereitetem Hanf herauszogen, und mit Nachtthau benetzten. Dann ſpannen ſie einen Faden, und faͤrbten ihn mit dem Kraut. Hierauf ging er mit ihnen nach einem Begraͤbnißplatz; ſie ſuch⸗ ten ein Grab, aus dem ſie einen kalten Leichnam zogen, der neun Tage war begraben geweſen. Der Mann war ohne Prieſter geſtorben, und war uͤberhaupt ein gottloſer Menſch geweſen, und kein andrer taugte fuͤr ſie. Sie nahmen den Sargdeckel ab, und der Leichnam lag nackend im Mondſchein.“

„Gott ſey uns gnaͤdig!“ rief Andy aus.

„Ich ſage Amen! Und er ſah die alten Frauen neun lange Nadeln in die linke Hand legen, und ſie banden es mit dem ſchwarzen Hanffaden zuſammen, — in des Teufels Namen! Gott entferne uns von ſeinen boͤen Wegen!— Dann begruben ſie den Leich⸗ nam wieder, und er ſah ſie um das Grab gehn, rum

und rum, ruͤckwaͤrts und vorwaͤrts, im geſegneten Mondſchein, der ihre ſchlechten Thaten beleuchtete. Nach neun Tagen und Naͤchten ging er wieder mit ihnen, und ſie brachten denſelben Leichnam wieder her⸗ aus, nahmen die Nadeln aus der Hand, und banden den ſchwarzen Faden um den Daumen und durch die