Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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26 ches der elende Schurke auf eine ſchaͤndliche Weiſe er⸗ wiederte.

Der jetzige Edward Shea hatte eine Schweſter, die ein ſehr geſcheutes, ſchoͤnes Geſchoͤpf war, wie ich von denen hoͤrte, die ſie geſehn haben. Im Geſicht war ſie Pierce'n aͤhnlich, nur war es, wie Du denken kannſt, nicht ſo groß wie ſeines. Sie kleidete ſich mit Geſchmack und Aufwand; keine Pachterstochter in die⸗ ſem oder dem naͤchſten Orte konnte ihr darin gleich kommen, denn ihr Vater vermochte ihr viel zu geben, und er gab ihr was ſie wollte, denn ſie war ſein ein⸗ ziges Kind, und das Licht ſeiner Augen. Sie wurde mit großer Sorgfalt erzogen, und viele reiche und vor⸗ nehme junge Maͤnner aus dieſer Gegend bewarben ſich um ſie; aber ſie war ein wenig ſchwierig, oder ſie dachte noch gar nicht ans heirathen. Sie ging ſorg⸗ los umher, mit einem einfachen Herzen, und bekuͤm⸗ merte ſich um nichts. Nun merk auf, Andy. Kannſt Du's wohl denken, daß der Bocchoch ſich erfrechte, ihr ſeine Liebe heimlich zu bekennen? Und wie denkſt Du, daß dies Alles endigte? Da ſie ſich zuruͤckhaltend und ſtolz gegen die zeigte, die ihres Gleichen, oder vielleicht mehr waren, als ſie, ſo laͤßt ſich leicht denken, daß ſie nicht auf einen wandernden Bocchoch achtete. Das ſtolze Maͤdchen wußte wohl, was ihr geziemte, und was ſie zu thun hatte, aber er ſchwur feierlich, wenn ſie einem von der Familie das Geringſte ſagte, ſo wuͤrde er Jammer und Elend uͤber ihre Haͤupter bringen. Sie ſtand daher an, ein Wort davon zu