eine Wallfahrt zu dieſem heiligen Platz machten. Un⸗ ter andern kam auch eine Menge Bocchochs an, um Almoſen von den chriſtlich Geſinnten zu erhalten, ſo wie man ſie auch jetzt noch taͤglich ſieht. Dabei ver⸗ kauften ſie Roſenkraͤnze, Gebetbuͤcher und dergleichen. Als die Verſammlung aufbrach, und alle frommen Leute zu Hauſe gingen, begab ſich ein Bocchoch an Edward Shea's Vaters Thuͤr, in demſelben Hauſe, wo wir jetzt ſitzen, und bettelte. Er erhielt natuͤrlich ein Ob⸗ dach, und das Beſte von Allem was vorhanden war. Du weißt, man fuͤrchtet ſich ihnen etwas abzuſchlagen, denn ſie koͤnnen ja Alles behexen, Kuͤhe und Pferde, Menſchen und Vieh, reife Feldfruͤchte und den Saa⸗ men in dem Boden. Er aß und trank, und ſchlief da, wie einer von der Familie, auch war er, wie ich gehoͤrt habe, ein netter, geſcheuter, wohlausſehender, junger Menſch, wie Du, Andy, ich meine von gutem Anſehn, aber ich hoffe zu Gott, daß Du keine von ſeinen Schelmſtreichen veruͤben wirſt,— na, laß mich zufrieden ſag ich Dir,— und ſo blieb er ungefaͤhr vierzehn oder funfzehn Tage im Hauſe des alten Ed⸗ ward Shea,— nicht des alten Shea's der jetzt lebt, ſondern des alten Shea's der ſein Vater war. Zu⸗ weilen that er wohl auch ein wenig Arbeit, aber nur ſehr wenig; des Abends aber ſetzte er ſich unter ſie und erzaͤhlte ihnen ſonderbare und wunderſame Ge⸗ ſchichten aus ſeinem herumſtreifenden Leben, und ſo weit ihre Furcht und Angſt vor einem Bocchoch es zu⸗ ließen, mochten ſie ihn Alle ſehr wohl leiden,— wel⸗
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


