Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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muͤßt eine muthige That vollziehn, fragte Noſeen die arme Biddy Graſſe. Ich will Alles thun, um mein Kind zuruͤck zu haben, war Biddy's Antwort. Wenn dem ſo iſt, ſo muͤßt Ihr mit einem entſchloßnen Her⸗ zen Eure Gelegenheit abwarten, den alten Mann zu ergreifen, ihn in einen Sack ſtecken, und ihn hin tragen zum Ufer des Fluſſes, um ihn hinein zu wer⸗ fen. Aber laßt Euren Muth nicht ſinken, ſonſt ſeyd Ihr verloren, und vergeſſet ja nicht, ihm hinlaͤngliches Haferbrod zu laſſen. Bekuͤmmert Euch uͤbrigens um nichts, und gebt ihm die liebevollſten Namen, die Ihr Eurem eignen Kinde geben wuͤrdet, bis Alles vor⸗ bei iſt.

„Was deucht Dir nun, Andy?“—

„Legte ſie Hand an ihn?“ fragte er ſeiner Seits.

„Du ſollſt Alles hoͤren, habe nur Geduld. Als ſie zu Hauſe kam, ging ſie zur Wiege, und das ſo⸗ genannte Kind lag darin, als wenn es feſt ſchliefe; aber ſobald ſie ſich uͤber ihn hinbeugte, oͤffnete er ſeine Augen, und greinte zu ihr auf, als wenn er, wie ſie dachte, ſagen wollte, ich weiß Alles was Du vor haſt. Sie verbarg daher ihr Geſicht, und lief auf die andre Seite der Huͤtte, und ſetzte ſich nieder, um ihre Ge⸗ danken zu ſammeln. Anfangs furchtete ſie ſich, ihn in den Fluß zu werfen, denn ſie dachte, Noſeen koͤnnte ſich ja geirrt haben, und ſie wuͤrde dann ihr eignes Kind umbringen; aber endlich uͤberlegte ſie Alles was ſie geſehn hatte, und dachte, daß kein rechtes Kind