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„Ein Jahr, Andy?“
„Freilich wohl, und das wollen wir mit Gottes Huͤlfe ſchon uͤberleben, und dann wird ein gewiſſer Jemand vielleicht ſeiner Geliebten zeigen, daß die Juͤnglinge eben ſo treu ſeyn koͤnnen, als die Maͤdchen, und Peggy Bawns Herz wird vor Groll ſchwellen, wenn Du und ich zuſammen treten, bis in den Tod, wenn der Prieſter ſeine geſegneten Haͤnde auf uns legt, und ich kuͤſſe dann mein Weib, und Du kuͤſſeſt Deinen Ehemann; und das werd' ich ſeyn, der jetzt vor Dir ſitzt.“
„Was meinſt Du denn mit dem Allen, Andy?“
„Und denkſt Du denn, daß ich ſo ein Narr ſeyn wuͤrde, einen Eid zu ſchwoͤren, ohne irgend einen Ruͤckhalt? Nein, in der That nicht; ich will einen heiligen Schwur vor Gott ablegen, ſagte ich, und geſegnet ſey ſein Name, Du weißt es beſſer, als ich Dir ſagen kann, welch eine große Buße es fuͤr mich ſeyn muß, da Bridge Chree der Liebling meines Herzens iſt: ich will nicht heirathen, bis mein armer Pierce Shea daſſelbe Geſchaͤft vollzieht,— ausgenom⸗ men, fuͤgt' ich hinzu,— ausgenommen, er thut es nicht nach Verlauf eines Jahres: denn nicht einen Tag laͤnger kann ich auf ihn warten.“
„Und warum haſt Du mir das nicht eher geſagt, Andy?“
„Du ließeſt mich ja nicht zum Worte kommen; da ſaßeſt Du und weinteſt, als wenn dein Herz brechen wollte, und meins fing an zu brechen. Aber nun


