Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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14 trockne auch Deine Augen“(er nahm ihre Schuͤrze und that es ſelbſt)!„Na, nun iſt Alles wieder gut.“

„Wahrlich, Andy, Du biſt ein großer Schelm.“

„Sag das nicht, ausgenommen Du verſtehſt un⸗ ter einem Schelm einen Menſchen, der naͤrriſch verliebt in Dich iſt, Du kleine Diebin; ich bin mir keiner an⸗ dern Schelmerei bewußt.“

„Wohl, laß es jetzt nur gut ſeyn.“

„Es verdrießt mich nur, daß ich uͤberhaupt das Ge⸗ luͤbde gemacht habe. Wenn ich nur Geld haͤtte, ſo wuͤßte ich wohl, wie der Sache viel fruͤher abzuhelfen waͤre, als nach einem Jahre.“

„Darf man wohl fragen, Andy, wie das zu machen waͤre?“

„O, es waͤre ſonderbar, wenn Du etwas for⸗ derteſt, was Andy nicht gewaͤhrte. Aber ſieh mich nicht auf dieſe Weiſe an, ſonſt verwirren mir dieſe ſchelmiſchen Augen alle meine Gedanken im Kopfe.“

„Fuͤrwahr, Du biſt ein ſchlimmer Vogel, Andy, doch ich will Dir zu Gefallen auf den Speck hinauf ſehn.“ Bridge mochte in ihrer eignen Meinung gewiſ⸗ ſenhaft ihr Wort halten, aber ein unpartheiiſcher Zu⸗ ſchauer wuͤrde geſchworen haben, daß ſie anderswo hin⸗ ſah, als auf den Speck.

„Das iſt beſſer; denn ein armer junger Menſch kann unmoͤglich an etwas anderes, als an ſein Maͤdchen denken, wenn ihn zwei ſolche brennende, ſchwarze Augen angucken,— ſieh, da biſt Du ſchon wieder dabei.“