Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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4 oder Staub hinter ſich her ſchleppte. An den Knieen waren ſein Beinkleider immer ganz offen, ſo wie auch ſeine Hemdkragen; an der Weſte waren vielleicht zwei Knoͤpfe zugemacht, und man genoß auch beim ſchlimmſten Wetter den Anblick einer braunen, mit Haaren bedeckten Bruſt. Seine Struͤmpfe fielen in mancherlei Falten bis zu den hoͤlzernen Schuhen herab, und ließen ſeine Beine gewoͤhnlich halb nackend.

Doch wir haben geſehn, daß er ein aͤußerſt an⸗ haͤngliches, getreues Geſchoͤpf war, der es mit allen Menſchen gut meinte, die ausgenommen, mit denen er auf Jahrmaͤrkten und auf Kirmſen focht. Auch beſaß er eine Eigenſchaft, die das ſchwaͤchre Geſchlecht aller Staͤnde uͤber alles ſchaͤtzt: er hatte naͤmlich nicht die geringſte Furcht vor Gefahr oder Tod in einem natuͤrlichen Kampf. Auch waren es ja wohl Andy's Muth und Tapferkeit, die ihn bei Bridge Chree ſo ſehr empfahlen, und zwar auf folgende Weiſe, wie wir mit Vergnuͤgen berichten wollen.

Paudge Dermody, deſſen Namen der Leſer ſich wohl noch erinnern wird, war gewiſſermaßen ein Dorf⸗ ſtutzer, der ſich aus bloßer Eitelkeit gegen jedes Maͤd⸗ chen, das ihm aufſtieß, zuvorkommend betrug; und die Wahrheit zu geſtehn, und um ihm die Ehre zu laſſen, die ihm als Meiſter in der Kunſt zu lieben gebuͤhrt: Paudge machte viele Eroberungen. Aber er prahlte mit der Gunſt die er empfing, und da er ſich eben ſo viel auf ſeinen Witz einbildete, ſo unterhielt er ſeine Geſellſchafter oft mit ſeiner eignen Thorheit,

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