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und auf Unkoſten derer, die fuͤr ihn ſeufzten. Unter Andern zeichnete er auch Bridge Chree durch Auf⸗ merkſamkeiten und Schmeicheleien aus, und als er ei⸗ nes Abends mit einigen Freunden bei einem Glaſe Ale ſaß, hoͤrte er ihren Namen anfuͤhren, als ſeine neueſte Eroberung; aber er ſchien nicht recht geneigt, zuzugeben, die arme Bridge gewonnen zu haben, und er ſchwur einen leichtſinnigen Eid, daß ſie ein haͤßli⸗ ches Menſch, und viel zu niedrig waͤre, von ihm be⸗ merkt zu werden. Auch haͤtte ſie krumme Beine; was hinauf gehoͤrte, kaͤme herunter, und uͤberdieß ſchielte ſie ja aͤrger, als ein Hund.
„Wohlan denn, moͤge dies Getraͤnk Gift fuͤr mich ſeyn,“ ſagte Andy Awling, dem es durchaus nicht gefiel, daß man ſo veraͤchtlich von einer Perſon ſprach, die ſich mit ihm in demſelben Dienſte befand, und mit ihm in demſelben Hauſe wohnte:—„moͤge dies mein Gift werden, wenn nicht Bridge Chree zwei ſo gute Augen hat, als je ſtracks vorwaͤrts ge⸗ ſehn haben.“ Doch, ob er dies gleich behauptete, ſo wußte er doch in ſeinem Herzen, daß mehr Galanterie als Wahrheit dahinter ſteckte.„Und was die kleinen Beine anbetrifft, ſo darf ich dreiſt behaupten, daß ich ſie gewiſſermaßen ſo wohl beurtheilen kann, als meine eignen. Denn da ich mit ihnen unter einem und demſelben Dache herumgegangen bin, ſo hab' ich ſie haͤufiger und hoͤher hinauf geſehn, als Ihr, Paudge Dermody.“ Aber hier muͤſſen wir unſern Ritter wie⸗ der unterbrechen, und zwar der Schoͤnen wegen, deren


