Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Wunden, oder ſchwangen die Waffen ihrer Feinde um ſich, und ſagten, was ſie noch damit haͤtten thun koͤn⸗ nen. Siegesgeſchrei und laute Gluͤckwuͤnſche fuͤllten die Luft. Einige zeigten die Bosheit ungeſaͤttigter Rachgier: denn mit graͤßlichen Fluͤchen zertraten und zerhauten ſie nochmals die getoͤdteten Dragoner und ihre Pferde. Aber der Triumph und die Rache dieſes Tages kamen ihnen theuer zu ſtehn; mehr als dreißig Bauern waren todt auf der bergigen Landſtraße, und beinahe ein Dutzend mehr waren verwundet. Und das Angſtgeſchrei der Weiber verbreitete ſich umher, als ſie von einer Leiche zur andern liefen, und einen Ehemann, oder Bruder, unter den Todten oder Sterbenden er⸗

kannten. Aber was noch ſchreckenvoller und feierlicher

dem Ohre klingt, iſt die rauhe, feſte Stimme der Maͤnner, wenn ſie in Schwaͤche und Klagen uͤbergeht; denn auch Maͤnner knieten mit Wehmuth bei der Leiche eines Vaters, Bruders oder Sohns.

Pierce ſtand erſchoͤpft, faſt ohne Denkkraft und Erinnerung; als er auf die Scene blickte, die ihn um⸗ gab, und an ſeine letzten Begebenheiten dachte, kam ihm Alles blos wie die Ideenverwirrung eines ſchreck⸗ lichen Traums vor. Als er ſich eben ein wenig zu ſammeln anfing, bewegte ſich ein Menſch, der bisher wie leblos da gelegen hatte, zu ſeinen Fuͤßen, und eine ſchwache Stimme, die ſeinem Ohr nicht fremd war, ſprach ſeinen Namen aus. Er war betroffen und uͤber⸗ raſcht, und richtete ſein Auge— auf Terenz Delany.

Ein langer und tiefer Schnitt ſtand offen laͤngs

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