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„wenn die Frauen, die dem Sarg folgen, es ernſtlich meinen; ſie vergießen keine Thraͤne, ob ſie gleich ihre Haͤnde ringen, und ihre kauderwelſchen Klagen ausſto⸗ ßen, die kein Menſch verſteht, als ſie ſelbſt.“
„O nein,“ erwiederte der dritte Sprecher,„ſie bekuͤmmern ſich nicht im geringſten um den Todten, trotz ihres auslaͤndiſchen Geheules und“—
„Herunter! Herunter!“ riefen eine Menge ſten⸗ toriſcher Stimmen auf einmal, ſo daß die Pferde mit ihren Reitern umher ſprangen. Der Sarg wurde her⸗ unter geſtuͤrzt; das Volk umſchloß die Dragoner und ſtuͤrzte auf ſie los, als ſie vorbeikamen, und in einem Augenblick war jeder Soldat aus dem Sattel gehoben und entwaffnet; die Gefangenen aber wurden mit gro⸗ ßem Freudengeſchrei in Freiheit geſetzt. Dieſer ganze Vorgang kam ſo unerwartet, und war ſo elektriſch, daß er nicht haͤtte koͤnnen verhindert werden. Das Mili⸗ tair hatte ſich kaum von dieſem Erſtaunen erholt, als ein Mann, der das erſte Signal gegeben hatte, mit einem lachenden, ſpoͤttiſchen Geſicht hervortrat, und folgendermaßen ſprach:
„War das nicht ein geſchickter Streich, und ſo wohl ausgefuͤhrt, als Ihr je in Eurem Leben geſehn habt? Ich wollte drauf ſchwoͤren, daß Ihr von dieſem Tage an wuͤnſchen werdet, alle Leichen zu toͤdten, denen Ihr auf Eurem Wege begegnet.— Die Wahrheit zu ſagen, es waͤre beſſer wenn Ihr jetzt ſchon anfingt,“ er deutete auf den Sarg hin, der auf dem Boden lag, und von welchem der Deckel abgefallen war; eine


