Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Erſchoͤpfung. Terenz ſprach wie gewoͤhnlich in Irlaͤn⸗ diſch, welches wir zu uͤberſetzen verſuchen wollen:

„Wißt Ihr, Peery Clancy, wer es iſt, der in der Einſamkeit und Stille der Nacht hier bei Euch ſteht?“

„Ich weiß nicht, wer Ihr ſeyd; aber wenn Ihr eine chriſtliche Seele habt, ſo werdet Ihr mich von dieſem Elend erloͤſen.“

„Habt Ihr nie daran gedacht, und hat die Er⸗ innerung auf einem ſanften Bett und nach einer gu⸗ ten Mahlzeit Euch nie ermahnt, daß Terenz Delany, ſein Weib und ſeine drei kleinen Kinder ohne Obdach waren, und verhungerten?“

„Ach, ich bin auf immer verloren,“ ſeufzte der elende Menſch.

„Aha, Ihr wißt nun, wer bei Euch ſteht! Ja, Ihr ſtuͤrztet ſie und mich in Armuth und ins Grab! Ihr triebt mich zur Tollheit! Und da liegt Ihr nun, in Erwartung des toͤdtlichen Streichs von der Hand des Mannes, den Ihr toll gemacht habt!“ Der Elende ſchrie, ſo laut er vermochte.

„Verſchwendet Euren Athem nicht in nutzloſem Geſchrei; ich will mich wegkehren, und Euch einige Augenblicke geben, um zu Gott zu beten; aber wenn Ihr mich wieder zuruͤck kommen hoͤrt, dann betet um Barmherzigkeit fuͤr Eure arme Seele.“

Er entfernte ſich, und, zufolge eines jener ſonder⸗ baren Ereigniſſe, die vielleicht nie gehoͤrig bemerkt wer⸗ den: die Nacht veraͤnderte ſich ploͤtzlich; die Sterne