Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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ſcheinlich zu ſpaͤt ſeyn. Gedenkt Ihr allein zuruͤck zu reiten?“

„Hab ich in dem Fall fuͤr mein eignes Leben zu fuͤrchten? Ihr ſpracht eben jetzt von Gefahr.“

„Keine Gefahr fuͤr einen einzelnen Mann zu Pferde. Ich glaube, daß Alles ruhig iſt. Ihr habt doch nicht beobachtet, daß Jemand das Haus verließ, waͤhrend Ihr es bewachtet?“

„Nein; gute Nacht!“— antwortete Pierce, zog ſein Pferd an, und kehrte es gegen das Dorf.

„Gute Nacht, und laßt Euch bald wieder ſehn. — Vorwaͤrts Jungen, vorwaͤrts!“— und die Freunde galoppirten fort in entgegeſetzten Richtungen.

Der letzte Anſchlag der Pferde und das Echo des fernen Freudengeſchrei's der weißen Jungen verlor ſich ungehoͤrt von dieſem Schlachtopfer; ſein eignes ſchwa⸗ ches Gewinſel war der einzige Laut, der die Stille der Nacht ringsum unterbrach. Terenz Delany, ſein Waͤchter, ſtand ſprachlos und bewegungslos bei ihm; ſelbſt ſein Athem war unbemerkbar. Nach einer be⸗ traͤchtlichen Pauſe ging er jedoch einige Schritte gegen die Hecke, bei welcher das Grab gemacht worden war, und kehrte zuruͤck, gebuͤckt und athemlos, mit einer ſchweren Buͤrde, die er in ſeinen Armen hielt: es war ein großer Stein; er legte ihn nieder bei dem bluten⸗ den Kopfe.—

Er pauſirte wieder und blieb ohne Bewegung ſtehn; aber ſeine tiefen Toͤne unterbrachen endlich dieſe Stille; des Proktors Winſeln verlor ſich in Toͤne der