Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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„Es thut mir im Ganzen doch leid, daß wir den armen Teufel in Terenz Delamys Haͤnden gelaſſen haben.“

„ Ich wollte eben daſſelbe ſagen,“ erwiederte Shea,„und Euch fragen, ob Ihr denkt, daß der Ungluͤckliche in Lebensgefahr iſt?“

„Gott weiß; aber Ihr habt ja wohl den Ton ſeiner Stimme und den Ausdruck ſeines Geſichts be⸗ merkt, als er die Worte wiederholte, ſeinen Gefangnen nach Verlauf einer Stunde zu erloͤſen?“

„Freilich hab ich ſie bemerkt,— daher meine Beſorgniß: geſetzt, wir kehrten um?“

„Unſinn!“ rief Doran mit einem lauten Lachen aus,„glaubt Ihr, daß ich meine Leute dahin bringen koͤnnte, ſich der Gefahr eines Aufruhrs auszuſetzen, der jetzt vielleicht in der Nachbarſchaft erregt worden iſt? oder daß ich ſelbſt ſo tollkuͤhn ſeyn wuͤrde? Laßt Terenz und den Proktor die Sache unter ſich ſelbſt ausmachen.“

„Nein, Doran; wir haben bereits genug gethan, zu viel gethan. Ich wenigſtens fuͤhle Reue, und waͤh⸗ rend der ganzen Scene bedauerte ich Antheil an einer ſo unverantwortlichen, grauſamen Miſſethat genommen zu haben, und ich will wenigſtens verſuchen, eigent⸗ lichen Mord zu verhindern.“

„Oh, ſehr wohl, Lieutenant, ich habe keine Ur⸗ ſache und kein Verlangen, Euch von einem ſo wohl⸗ wollenden Schritt abzuhalten. Nur wird es wahr⸗