Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Scenen, in welcher die geſetzwidrige Grauſamkeit ge⸗ gen einen Proktor vorkommt, aus Mangel einer ge⸗ treuen und muthigen Darſtellung nicht verloren gehn. Zur Sache alſo.

Zufolge andrer Vorbereitungen, wurde ein Grab fuͤr den Proktor ausgehoͤhlt, dicht bei einer Hecke in einem anliegenden Felde. Nachdem er hinein gelegt, und bis ans Kinn mit Erde bedeckt worden war, kam O'Naſe, der wie ein Schylock eine Zeitlang beſchaͤf⸗ tigt geweſen war, ſein Meſſer auf einem Stein zu wetzen, heran, und ruͤhmte ſich mit innerm Stolz, ein geſchickter Operateur zu ſeyn.„Wohlan, wir ſind ganz fertig; es iſt ein allerliebſtes Meſſer; nicht blos um Butter zu ſchneiden; ich geb Euch mein Wort, es iſt ſcharf genug, die Hoͤrner eines zehn⸗ jaͤhrigen Ochſen abzuſchneiden, geſchweige denn eines armen Proktors Ohren, ob ſie gleich immer hart ge⸗ nug waren, naͤmlich gegen das Bitten und Flehn der Armen. Schweig, ſchweig,“ ſagte er, als er nieder⸗ knieete, um ſein Werk zu verrichten;„kommt mir nicht mit Euren Wehklagen, Peery; ſeyd ruhig, ich werde meine Sache thun, wie es ſeyn muß; ſtill, ſtill;“ dies war die Antwort auf ein ſchmerzliches Ge⸗ ſchrei.„Ich koͤnnte die Ohren eines Biſchofs ab⸗ ſchneiden, nicht nur eines ſolchen Geſchoͤpfes, als Ihr ſeyd, und zwar in einer finſterern Nacht, als dieſe iſt. Nicht ein Stuͤckchen wollte ich ihm davon laſſen, und doch auch nichts vom Kopfe mit wegſchneiden.— Der Henker, was fehlt Euch denn?“— nachdem er ſein