Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Zweimal hatte man ihm geboten aufzuſtehn, aber er begriff den Sinn der Worte nicht, die an ſein Ohr gerichtet waren, bis ein ſtarker Streich mit Do⸗ rans Peitſche auf ſeine Schultern, begleitet mit den fuͤrchterlichen Worten:„Komm Peery, fuͤr den Zehn⸗ ten!“ ihn aus ſeiner Lethargie erweckten. Aber er faltete blos ſeine Haͤnde, und flehete um Barmherzig⸗ keit, und als die drei Maͤnner ihn mit Gewalt hinaus ſchleppten, und er ſich inſtinktmaͤßig frei zu machen ſuchte, brachte ihn Dorans Peitſche bald wieder zur Ordnung zuruͤck.

„Ach meine Herren, meine theuern Herren, habt Mitleid mit einem armen Mann!“ rief er wiederholte Male, als ſie ihn uͤber die Schwelle ſeines Hauſes trugen..— „Beruhigt Euch, Peery; unterſucht Euer eignes Gewiſſen, und bittet nicht um das, was Ihr ſelbſt weder Menſchen noch Thieren jemals gewaͤhrtet.“ Dieſe Antwort zeigte, wie wenig Barmherzigkeit er zu erwar⸗ ten hatte.

Vor der Thuͤr erfriſchte Doran ſeine Mannſchaft mit Getraͤnken, deren er ſich im Hauſe bemaͤchtigt hatte, und nachher brachte er die Prozeſſion in ge⸗ hoͤrige Ordnung. Zuerſt rief er Bryan Fitzpatrick, der, wie wir bereits erwaͤhnt haben, als Dichter und Mu⸗ ſikus der Mannſchaft zugehoͤrte. Er verfertigte alle ihre Lieder, und war mit den Muſen ſo befreundet, daß er ſogar ſeine eigne Geſchichte in Verſen abge⸗ faßt hatte.