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laſſen, um die Hauptmacht zu kommandiren. Die Eindringenden nahmen ſo gute und ſchnelle Maaßre⸗ geln, daß ſie ſich des erſchrocknen Proktors bemeiſterten, als er unter ſein Bett kroch, von welchem er eben aufgeſtanden war.*
„Kriech zuruͤck, mein alter Freund,“ ſagte Einer, der ihn bei den Beinen in die Mitte der Stube zog.
„ Und iſt es nicht eine ſchreiende Suͤnde,“ ſagte ein Dritter,„daß ein ſo rechtlicher Menſch, wie Ihr ſeyd, ſich verbergen ſoll, da wir ſo weit kommen, um Euch zu ſehn. Pfui, pfui, Euch ſo gegen Eure Vet⸗ tern zu betragen, und noch dazu in Eurem eignen Hauſe!“
„Da er ſich ſo ſchlecht gegen uns betraͤgt, ſo wollen wir auch lange nicht wieder zu ihm kommen,“ ſagte ein Vierter.
„Fuͤrwahr, Peery, es iſt nicht recht, daß Ihr Euch vor uns verbergen ſolltet: denn wir ſtammen Alle von den Mulkahys ab, wie Eure Mutter, und das iſt ein ehrenfeſter Stamm.“
„Sprich nicht auf dieſe Weiſe zu unſerm Vetter; denn ſein gefaͤlliges Geſicht uͤberzeugt mich, wie froh er iſt, daß wir dieſe Nacht unter ſeinem Dache ſind.“
Dieſer Hohn theilte ſich umher von Einem zum Andern, und der ungluͤckliche Mann ſaß wie bethoͤrt in der Mitte der Stube, und blickte um ſich her in Verzweiflung und Schrecken, und in furchtbaren Er⸗ wartungen der Qualen, die ihn, wie er wohl wußte, erwarteten.


