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laut auszuſchreien; aber die Perſon, die ſie hielt, blieb ſtehn, und befeſtigte ſie wieder mit verdoppelter Heftig⸗ keit, und Alley's Athem und Beſinnung verließen ſie wieder, und ſie fiel nochmals in Ohnmacht.
Als ſie ſich von dieſem zweiten Anfall erholte, waren ihre Augen und ihr Mund von aller Umhuͤl⸗ lung befreiet; ihre Beſonnenheit kehrte allgemach zu⸗ ruͤck, und ſie konnte die Beſchaffenheit ihrer Lage wahrnehmen. Sie war zu Pferde, und der Arm ei⸗ nes Mannes umſchlang von hinten ihren Leib. Die kalte Luft hatte ſie durch und durch erſtarrt; ihre Zaͤhne klapperten, ihre Gelenke bebten aus Schwaͤche, Furcht, and vor Kaͤlte. Langſam und aͤngſtlich wandte ſie endlich ihren Kopf ruͤckwaͤrts, um das Geſicht ihres Begleiters zu ſehen. Der Mond beleuchtete es, als ſie ihre Augen darauf richtete, und ſie erblickte Cro⸗ hoore's graͤßliche Geſichtszuͤge; er war todtenbleich, voll greller Wuth, und befleckt mit Blut. Ein Zwiſchen⸗ raum von einigen Zollen nur trennte ſie von einander, und waͤhrend des ſchnellen Blickes, als dieſe Entdeckung gemacht wurde, ſchoß ſein kleines rothes Auge gleich⸗ ſam Feuer in ihre blauen Augen.
Alley's Seele ſchien verletzt; ſie ſchrie und wandte ihren Kopf weg. Alle Aeußerungen, die ſie wohl eher gehoͤrt hatte, von ſeiner ſchwarzen, wilden Gemuͤths⸗ beſchaffenheit, und alle Warnungen ihn von ſich ent⸗ fernt zu halten und ſich vor ihm in Acht zu nehmen, kamen jetzt in ihr erſchrockenes Gedaͤchtniß zuruͤck, und ſie hielt ſich nun fuͤr verloren. Sie bebte zuruͤck vor


