Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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ihre Bemuͤhungen ſich frei zu machen, zu ſprechen, oder zu Huͤlfe zu rufen, waren fruchtlos.

Als die Bandage um ihren Mund wohl befeſtigt war, ſchien das Gewicht auf ihrer Bruſt, ſo weit die Verwirrung ihrer Gedanken ihr geſtattete wahrzuneh⸗ men was vorging, etwas erleichtert zu ſein. Sie hatte ſich in ihren Kleidern niedergelegt, um voͤllig fertig zu ſein, weil Pierce Shea, wie ſie dachte, ſie fruͤh abholen wuͤrde. Die arme Alley wurde nun in ihre Bettdecke eingehuͤllt, und von einem ſtarken Arm em⸗ por gehoben.

Doch bisher hatte ſie keine Stimme gehoͤrt; ein kurzes und ſchweres Athmen nahm ſie blos wahr, als kaͤme es von Jemand, der aͤmſig und muͤhſam be⸗ ſchaͤftigt war. Doch als ſie aufgerichtet wurde, erreichte ein leiſer Fluch, der in einem aͤrgerlichen Ton herge⸗ murmelt wurde, ihr Ohr, und ſie wurde nun uͤberzeugt, daß es kein weibliches Geſchoͤpf war, das ſie ſo ſchaͤnd⸗ lich behandelte. Die ſchreckliche Art wie ſie aus ihrem Schlafe aufgeweckt worden war, und ihre große Furcht uͤberwaͤltigte ſie ſo ſehr, daß ſie ohnmaͤchtig wurde.

Die kalte ſchneidende Luft der Winternacht brachte ſie jedoch bald wieder zu ſich; aber ihre Gedanken blieben verwirrt wie in einem ſchrecklichen Traum, und ſie war ſich blos bewußt, daß ſie ſich in den Klauen einer ſehr ſtarken Perſon befand, die ſich ſchnell mit ihr entfernte. Die Bandage um ihren Mund wurde loſer und fiel ab; ſie benutzte dieſen Augenblick um