Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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38 Straße ſehen kann, die er mit ihr durchkreuzte,“ ſagte Michel.

„Aber ſag' uns noch Eins, Michel; denn Du mußt es ſo wohl wiſſen, als irgend Jemand in der Welt, da Du mit Beiden unter demſelben Dache leb⸗ teſt ſeit ſie Kinder waren. Ich hoͤrte es ſeit mehrern Jahren ſchon, daß Crohoore in Alley ſterblich verliebt waͤre.”“

„Ihr hoͤrtet blos die Wahrheit, Maugha; es war klar und deutlich zu ſehn, und ich war oͤfters ge⸗ genwaͤrtig, wie der arme Anton— Ruhe ſey mit ihm; — Alley ſelbſt damit aufzog, und ihr ſagte, als er ihr unter ihr huͤbſches Kinn griff, daß, wenn ſie ein gutes Maͤdchen ſein wollte, ſo wuͤrde er ihr Crohoore zum Manne geben. Alle Menſchen lachten daruͤber; aber ich, ohne ein Wort zu ſagen, dachte immer, daß es am Ende ſchlecht ablaufen wuͤrde. Alley, das arme Geſchoͤpf, war ſanft und gutherzig, und waͤhrend alle Andre ſich uͤber Crohoore hermachten, gab ſie ihm nie einen ſauren Blick oder ein aͤrgerliches Wort; er hatte ſie vielleicht behert: denn es war wirklich erſtau⸗ nend, ſie ſo freundlich gegen einen ſo haͤßlichen Zwerg zu ſehen, der allen Andern Furcht einjagte. Und er, der faſt nie that was ihm Andere geboten, wuͤrde auf ein einziges Wort von Alleyn vierzig Meilen in der finſtern Nachtzeit gegangen ſeyn.“

„Ich bin voͤllig uͤberzeugt, daß die Rede von ihrer nahen Heirath mit Pierce eine der Urſachen war, die Crohoore verleitete, das zu thun, was er that; er