——
εᷣ☛—3 ³—— 9
27
beunruhigte des Moͤrders Vorſicht, und ſie fiel ein Opfer der entſetzlichen Nothwendigkeit, eine neue blu⸗ tige That zu veruͤben, um die alte zu verheimlichen.
Gehemmt und erſtarrt durch dieſen neuen ſchreck⸗ lichen Gegenſtand, blieb Pierce eine Zeitlang ſtill⸗ ſchweigend ſtehn. Seine Beſorgniſſe aber fuͤr ſeine Geliebte vermehrten ſich ſo ſehr, daß er forteilte, und ihren Namen in lauten Toͤnen ausſprach. Die Ar⸗ beiter, die nah beim Hauſe ſchliefen, wurden durch ſeine Stimme erweckt, und kamen eiligſt, nur halb angekleidet, um nach der Urſache des Laͤrmens zu fragen. Er antwortete auf ihre ungeduldigen Fragen blos, daß ſchaͤndliche Mordthaten waͤren begangen wor⸗ den, und da ſie ruhiger waren, als er, ſo gingen ſie, um die naͤhern Umſtaͤnde davon zu unterſuchen. Als Pierce wieder allein gelaſſen wurde, dachte er, daß Alley vielleicht in ſeines Vaters Haus duͤrfte Sicher⸗ heit geſucht haben, da es nahe lag, und ſie gewiß war, dort Schutz zu finden. Er eilte dahin, um nachzufragen. Denn ſie konnte ja die gerade Straße, auf der er kam, vermieden, und eine minder offene und minder gefaͤhrliche gewaͤhlt haben. Als er hinaus ging, fielen ihm einige Umſtaͤnde auf, die ſeiner Auf⸗ merkſamkeit vorher entgangen waren, da er ſo viel andere Gedanken im Kopfe hatte. Ein Schrank, der einen Winkel des Zimmers zierte, in welchem ſich einiges ſchwere Silber befand, ſchien geoͤffnet und ge⸗ pluͤndert worden zu ſein, und auch der Schreibtiſch, in welchem, wie Pierce wußte, der alte Mann ſein


