Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Bett uͤberſchwemmte, auf einer Seite deſſelben herun⸗ terfloß, und ein Leichnam ſo zerſtuͤckelt und verunſtaltet da lag, daß der ungluͤckliche Liebhaber anfangs die Iden⸗ titaͤt deſſelben nicht ausmachen konnte. Und welche Gefuͤhle erregte dieſer Zweifel!— Aber er blickte naͤher und ſah endlich, daß es der Leichnam von Alley's Mutter war. Sie ſelbſt war nirgends ſichtbar.

Die Hoffnung, daß ſie ſich vielleicht gerettet haben moͤchte, erleuchtete wie ein Lichtſtrahl ſein trauerndes Gemuͤth, und der bloße Gedanke hatte die Macht, ſelbſt unter dem Entſetzen eines ſolchen Schauſpiels, ſein Herz zu erfreuen, wie das unerwartete Aufſprin⸗ gen einer friſchen Quelle in der trockenen Wuͤſte. Er ſtieß einen Freudenſchrei aus, klatſchte in die Haͤnde, und vergoß Thraͤnen. Dadurch ward er erleichtert: er erlangte einigermaßen ſeinen gewoͤhnlichen Gemuͤths⸗ zuſtand; ſeine unbeſchreibliche Ideenverwirrung legte ſich, und er fing wieder an frei zu denken.

Erheitert durch dieſe Hoffnung, floh er nun durch jede Stube des Hauſes. Auf ſeinem Wege durch den Gang, der von der Kuͤche nach der Schlafſtelle des weiblichen Geſindes fuͤhrte, wurde ſein Tritt durch noch ein Schlachtopfer gehemmt. Die arme Chevaun Darlduck! Aufgeſchreckt durch das Geſchrei ihrer alten Gebieterin, lief ſie zu ihrer Huͤlfe,*) aber ihr Eifer

*) Ich laſſe hier zwei Zeilen weg, die Mangel an Ge⸗

ſchmack verrathen. Chevaun verdient nicht, daß man bei dieſer Gelegenheit uͤber ſie ſpottet. Anm. d. Ueberſ.