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Eine ſchnelle Ueberzeugung des ſchrecklichen Zwek⸗ kes, fuͤr den ſie gebraucht worden war, ſchoß durch ſeinen Kopf. Eine Mordthat iſt begangen worden! — Die offene Hausthuͤr und die Stille die durch⸗ gaͤngig herrſchte, da er erwartet hatte, ſeine Freunde bereit zu finden, ihre fromme Reiſe anzutreten, ließen ſich nun auf eine graͤßliche Weiſe erklaͤren. Die Be⸗ wohner dieſes einſt ſo gluͤcklichen Hauſes waren nicht mehr, und die Moͤrder hatten bei ihrer eiligen Ent⸗ fernung die Thuͤr offen gelaſſen.
Ein ſo junger, warmer, anbetender Liebhaber, als Pierce Shea war, kann ſich allein eine Vorſtel⸗ lung von ſeinen Gedanken und Gefuͤhlen machen, als er jetzt daſtand, wie gelaͤhmt, durch die faſt voͤllige Gewißheit, daß ſeine angebetete Geliebte, beinahe ſein Weib, waͤhrend der wenigen Stunden zwiſchen dem letzten Liebeskuß und dem jetzigen Augenblick in die Ewigkeit geſandt, und ihm auf immer entriſſen wor⸗ den ſey, und zwar durch den Arm des mitternaͤcht⸗ lichen Meuchelmoͤrders. Der Gedanke eines vorſaͤtz⸗ lichen Mordes floͤßt einem unſchuldigen Gemuͤth immer das groͤßte Entſetzen ein, ſelbſt wo kein perſoͤnliches Intereſſe am Schickſal des Gemordeten ſtatt findet; doch wenn die rohe Hand das toͤdtliche Werkzeug in die Bruſt ſtoͤßt, die bisher unſere ganze Gluͤckſeligkeit enthalten hatte, wenn die Faſern eines ſolchen Her⸗ zens zerriſſen worden ſind, dann bricht ein Jammer aus, der nicht beſchrieben werden kann.
Pierce Shea fuͤhlte ſich einer Ohnmacht nahe,


