Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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daß er keine Verbindlichkeiten annehmen wollte. Sein Geſicht ſah ſchrecklich blaß aus, wo es nicht mit Blut bedeckt war, und in all ſeinen Geſichtszuͤgen zeigte ſich unterdruͤckte Wuth.

Ohne ſeine Lippen zu oͤffnen, hing er ſeinen Kopf auf die Bruſt, und verſuchte zu gehn, ob er gleich ſchwankte. Endlich ging er durch das Behaͤlt⸗ niß zu einer Thuͤr, die ſich gegen uͤber befand, und vermittelſt eines Ganges in die Bodenkammer fuͤhrte, wo er ſchlief. Die ganze Verſammlung ſah mit Verwunderung und Beſtuͤrzung umher, Anton aber rief ihm nach, und ſagte mit weinender Stimme, und mit der Kanne in der Hand:„Komm zu⸗ ruͤck, mein lieber Crohoore, und verſoͤhne dich; trinke auf meine Geſundheit, und laß uns wieder Freunde ſeyn..

Aber es folgte keine Antwort auf dieſen fried⸗ lichen und reuevollen Vorſchlag. Crohoore kehrte blos ſein geiſterhaftes Geſicht gegen ſeinen Meiſter, hielt die Thuͤr in der Hand, gab ihm einen letzten Blick, und ſchmiß dann die Thuͤr hinter ſich zu. Dieſes Blickes erinnerte man ſich oͤfters nachher, und oͤfters wurden Anmerkungen daruͤber gemacht.

Anton ſetzte ſich nieder, ohne zu ſprechen. Sein Groll war aufs neue erregt durch die Art, wie ſeine Avanzen waren aufgenommen worden, und dies ver⸗ ſoͤhnte ſein Gewiſſen einigermaßen mit der Haͤrte, die er gezeigt hatte. Aber eine allgemeine Niedergeſchla⸗ genheit hatte ſich aller Verſammelten bemeiſtert, und