Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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den Spann reichten. Alleys Liebhaber dachte, daß ſie nie ſchoͤner als dieſen Abend ausgeſehen haͤtte. Auch Er war ein huͤbſcher junger Mann, gerade ſo einer, als wir Alleyn zum Ehemann wuͤnſchten. Er war mehr als mittler Groͤße, gut gewachſen, mit einem verſtaͤndigen Geſicht, auf welchem ſich das Laͤcheln und das Feuer der Jugend zeigten, als Folgen eines zufrie⸗ denen, offenen Gemuͤths. Er war muthig und hatte ein maͤnnliches Benehmen, wie es ſeinen Jahren zu⸗ „kam; er nahete ſich ſeinem ein und zwanzigſten Fruͤhling.

Man konnte vielleicht mit Recht ſagen, daß Pierce Shea in mancher Hinſicht eine Stufe hoͤher ſtand, als Alley; denn obgleich auch ihre Erziehung, den damaligen Begriffen und Einrichtungen gemaͤß, nicht vernachlaͤſſigt worden war, ſo war doch die ſeinige weit beſſer ge⸗ weſen. Denn im zehnten Jahre verließ er die niedere Schule in der Nachbarſchaft, um ſich die beſte Aus⸗ bildung zu verſchaffen, welche die nahe Stadt Kilkenny, auch außer ihrer oͤffentlichen Schule, darbot. In Hin⸗ ſicht der Geburt hatte er ebenfalls einige Vorzuͤge: denn er war der einzige Sohn eines alten Offiziers, der vor ungefaͤhr vierzig Jahren aufs Land zog, um ſeinen halben Sold durch die Landwirthſchaft zu vermehren. Pierce ſchien im Ganzen eine ausgezeichnete Perſon in ſeinem laͤndlichen Kreiſe. Seine Freunde behaupteten, daß er eine ſchickliche Partie fuͤr jede Dame des Lan⸗ des ſeyn wuͤrde; Andere ſagten, daß er ſich durch ſeine ernſthaften Abſichten auf Alley ganz erniedrige. Aber zu